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29.08.2016

Außergewöhnliche Aktion macht neugierig auf neuen Energieversorger

Q1 Energie AG sorgt für Marketing-Coup in Osnabrück und der Region

Osnabrück. Mit einer unkonventionellen Marketingkampagne für ihr Erdgas- und Stromangebot sorgte ein von der Q1 Energie AG beauftragtes Werbeunternehmen heute für zunächst ratlose Gesichter in der Osnabrücker Parteienlandschaft, vor allem aber bei der Stadt und den angegliederten Stadtwerken.

In einer Nacht- und Nebelaktion verteilte das von Q1 beauftragte Werbeunternehmen Plakate mit schlagkräftigen Slogans in und um Osnabrück. „Statt Werke. Q wählen.“, „Haushalt sanieren. Q wählen.“, „Wir sind die Guten. Q wählen.“, „Wir heizen Dir ein. Q wählen.“ oder auch „Gibts auch in Grün. Q wählen.“ prangt fast flächendeckend im Stadtgebiet am Wegesrand. Denn passend zur anstehenden Kommunalwahl am 11. September werden den Bürgern neue Strom- und Erdgastarife zur Wahl stehen. Mit dem Service und den fairen und transparenten Tarifen von QStrom und QGas möchte sich die Q1 Energie AG als alternativen Energieversorger platzieren und somit ihr Energiegeschäft rund um den Tankstellenbetrieb um einen wichtigen Baustein erweitern.

Dass das Werbeunternehmen auf diese ungewöhnliche Art und Weise auf die neuen Erdgas- und Stromtarife von Q1 aufmerksam macht, findet seinen Ursprung bei einer Wettbewerbsklausel, die ausgerechnet von den Stadtwerken Osnabrück initiiert wurde. „Wir wollten uns mit unserer Marketingkampagne ganz regulär auf den Citylights-Flächen in der Stadt platzieren“, erklärt Lena von Salzen, Marketing Manager bei Q1. „Das war leider nicht möglich, weil die Stadtwerke dem Dienstleister Ströer mit der Wettbewerbsklausel Fesseln angelegt hat.“ Die besagt, dass keine Wettbewerber aus dem Energiesektor freie Werbeflächen in der Stadt buchen dürfen. Das sei laut Q1 insofern problematisch, da es sich bei den Stadtwerken Osnabrück um ein städtisches, also kommunales Unternehmen handelt.

Ralf Bohn, Rechtsanwalt der Q1 Energie AG, ist der Überzeugung, dass ein solches Vorgehen ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ist. „Das kommt einem Boykott gleich“, betont Bohn. Eigentlich hätte das Geheimnis erst viel später gelüftet werden sollen. Jedoch habe die Plakataktion für ungeahnte Aufmerksamkeit bei Bevölkerung und Behörden gesorgt, so dass findige Detektive der Urheberin der – bisher in Osnabrück einzigartigen ¬– Marketingaktion schon am Mittag auf die Schliche gekommen sind.

Von den Bürgern habe es durchweg positive Resonanz gegeben. „Es gibt einige Menschen, die die „Partei Q“ für ihre schlagkräftigen Slogans und die schlichte Aufmachung der Plakate lobten - obwohl die Werbeaktion nicht mit der Unternehmenszentrale abgesprochen war.“, berichtet Lena von Salzen. Und so rätselt man vielerorts in Osnabrück, welche politische Gesinnung wohl hinter „Q“ stecken mag. „Q ist auf jeden Fall fair und transparent“, hält Lena von Salzen abschließend fest.